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Sie alle haben's getan.... die Behördeninitiative eingereicht!
Behördeninitiative angenommen! Februar 2009
Am
23. Februar 2009 wurde ein wichtiger Meilenstein für
die Zukunft des Flughafens gesetzt: Mit 100 gegen 64 wurde die
Behördeninitiative für ein Pistenausbau-Verbot angenommen.
Die
von 42 Gemeinden unterzeichnete Initiative fordert ein Verbot jeglicher
Pistenausbauten.
Sie gibt den Flughafengemeinden nachaltige
Planungssicherheit. Sie schützt die Steuerzahlenden vor immensen
Ausgaben wegen grössenwahnsinnigen Wachstumplänen der Flughafenlobby. Sie
sorgt dafür, dass sich einzelne (vor allem reiche) Kantonsteile vom von
allen verursachten Fluglärm nicht drücken können und sich der
gemeinsamen Verantwortung nicht einfach so entziehen können. Sie
sendet ein deutliches Signal nach Bundesbern.
Und: Für Rümlang
ist sie Garantie für eine sichere Zukunft in weiterhin hoher
Lebensqualität in guter friedlicher Nachbarschaft zum Flughafen.
Weil
gleichentags die SVP das Kantonsratsreferendum eingereicht hat, kommt
es voraussichtlich am 27. September 2009 zur Volksabstimmung.
RIGEL28!
erwartet ein klares Ja.
Es ist aber klar, dass für den
Abstimmungskampf alle Kräfte mobilisiert werden müssen.
RIGEL28!
zählt auch auf Sie!
Schöne Grüsse aus Rümlang für den Kantonsrat!
Referentenliste (seit Mai 2005)
Fritz Kauf, BFO Fluglärm Ost
Ruedi Lais, Dachverband Fluglärmschutz
Heinz Lusti, Schutzverband
Tobias Juchler und Bruno Wermelinger, Gewerbeverband für SOLIDAIR
Carl Oliva, Soziologe, Fluglärm und Lebensqualität
Beat Spalinger, Gion-Reto Hassler (Unique) und Peter Ettler (Rechtsanwalt) Minderwert durch Fluglärm
Ruedi Lais, Georg Schellenberg und Ralph Weidenmann, Wirtschafts-Streitgespräch
Hanspeter Lienhart, Stadtrat Bülach, die 19 Betriebsvarianten
und immer wieder mit Ergänzungen, Informationen und Neuigkeiten zum Thema aus der Politik Thomas Hardegger, Gemeindepräsident und Kantonsrat
Weitere Aktionen von RIGEL28!
Start im Frühsommer 2005 mit viel Energie und Ideen - aber null Finanzen und Adressen.
Die kreative Lösung:
1.
Man nehme eine grosse RIGEL28!-Kasse und rufe die Bevölkerung in der
Presse sie mit vielen gespendeten Schoggi- oder Energieriegeln zu
füllen. 2. Eine Woche später verteile man die einzelnen Riegel
versehen mit Informationen über RIGEL28! und Anmeldetalons wieder an
die Bervölkerung und komme mit den Leuten ins Gespräch. 3. Einen
Monat später haben sich viele Leute in die Interessentenliste
eingetragen und viele Spenden konnten entgegengenommen werden. 4. Ein halbes Jahr später verfügt RIGEL28! über ein gutes Startkapital und eine breite unerstützende Basis aus der Bevölkerung.
Seither immer an jeder Aktione dabei: die RIGEL28!-Kasse mit dem Riegel!
Denn allen ist klar: Rümlang for ever!
Energie für RIGEL28!
Die Bevölkerung macht mobil!
Pistenbegehung September 2005
Aprilscherz 06
Einladung an die Bevölkerung, mit Regierungsrätin Rita Fuhrer anzustossen auf ihren Entscheid, die Ausbaupläne der Piste 28 sofort fallen zu lassen. Leider kam die Politikerin nicht und der Champagner wurde warm....
Sommer 06
RIGEL28! verteilt im Dorf Fliegenklatschen mit der Aufschrift: Kei Pischteverlängerig - suscht tätschts! Ein echter Sommerhit und erst noch nützlich!
Weihnachtskarte 06
Winter 06/07
Aufruf zur Foto-Aktion "Diese Perle darf nicht verloren gehen!" Die Idee: Rümlang ist in Bundesbern vor allem bekannt als fluglärmbeschallte Flughafengemeinde, wertloses Niemandsland am Pistenende und gesichtloses Agglomerationsgebiet. Damit die PolitikerInnen merken, welche Perle Rümlang ist, ruft RIGEL28! auf, Fotos vom Dorf zu machen und nach Bern zu schicken, damit erkennbar wird, dass Rümlang eine lebenswerte Gemeinde ist mit vielen schönen Ecken, die nicht der Pistenverlängerung geopfert werden soll!
April 07
Zum Thema "Zwing Rümlang" führt RIGEL28! ein kurzes Drama auf, um Parallelen aufzuzeigen zwischen der Knechtschaft in Schillers "Wilhelm Tell" und der Rücksichtslosigkeit gegenüber den Flughafen-Anwohnern mit dem drohenden Pistenausbau. Nach dem Motto: Wir sind die Stärkeren, RIGEL-Freunde, duldets nicht!
Natürlich fehlt der Gesslerhut nicht! Er ist überdimensional gross und
im Dorf an verschiedenen Orten anzutreffen mit der Aufforderung an die
Menschen, den Hut ja nicht zu grüssen - symbolische Deutung.... die
Pistenverlängerung nicht einfach so hinzunehmen!
Hier mit der Künstlerin Nina Meyer!
Freitag, 27. April 2007 Veranstaltung mit einem Drama frei nach Friedrich Schiller Opposition ohne Geschrei
Ohne Transparente und Tamtam, dafür mit tiefgründigem Witz haben die Aktiven von Rigel28! ihre Anliegen kundgetan. «Zwing Rümlang» - so das Motto des Abends. Das Programm der «Beckle Men», Clemens Tomasko (links) und Oliver Beck, war virtuos und witzig. «Gemeinsame Haltung und nicht aufeinander losgehen wäre gefragt», stellte Gemeindepräsident Thomas Hardegger in seiner kurzen Begrüssungsrede fest. Aber auf keinen Fall sollten sich die Gemeinden gegeneinander ausspielen lassen. Der Pistenausbau bringe eigentlich nichts, sondern diene nur zur Verhinderung der Südanflüge. «Damit würden einige Gemeinden bevorzugt», so Hardegger weiter. Er forderte die Aktiven von Rigel28! auf, ruhig noch etwas lauter zu werden, damit deren Stimmen auch in Bern gehört würden. Ein Hut auf der Stange «Ei, Vater, sieh den Hut dort auf der Stange!» Mit diesem Satz von Walter aus Schillers «Wilhelm Tell» beginnt das von Heinz Rauch bearbeitete Drama im Singsaal Worbiger. Klar, dass wie damals der Tell aus Rümlang nicht gewillt ist, diesen Hut zu grüssen. Er verletzt damit nicht nur das Mandat, sondern erweist den Wirtschaftsvögten auch keine Reverenz. Josef Felder (Friesshardt) hält ihn in Rita Fuhrers Namen (für ihre Person fand sich keine Darstellerin) auf, und der Aufmüpfige soll kurzerhand ins Ausschaffungsgefängnis geführt werden. Das Delikt: Er ist ein Feind des Südens, ein Verräter, auch wenn er in Rümlang als Ehrenmann und Steuerzahler gilt. Schliesslich hat er dem Wirtschaftslobbyhut nicht Ehr erwiesen. Selbst Hardeggers Wunsch, man möge seine Bürgschaft annehmen und Tell wenigstens acht Stunden Nachtruhe lassen, stösst auf taube Ohren. «Fort mit Tell und baut die Piste!» Geeint ziehen die Rümlanger den Fliegentätscher mit dem Ruf: «Wir sind die Stärkeren, Rigel-Freunde, duldets nicht, wir haben einen Dachverband und damit einen Rücken an dem andern. Wehret dem Pistenverlängerungsdiktat - schlagt es zu Boden.» Naivität und Überheblichkeit In dasselbe Horn respektive in Klarinetten und Saxofone bliesen die beiden Musik-Clowns Beckle Men. Ihr Programm war nicht nur witzig, sondern auch virtuos und ein Ohren- und Augenschmaus. Der Selbstgefällige (Clemens Tomasko) würde eigentlich sehr gerne ohne den anderen spielen. Dieser aber sucht in seiner Naivität verzweifelt Anschluss, während sich der andere in seiner selbstsicheren Überheblichkeit badet. In der Stierkampfarena kamen Klarinetten als Speere zum Einsatz, und aus dem Saxofon wurde gar eine Schreibmaschine. Das hohe musikalische Niveau und die tiefgründigen Wortspielereien der «Beckle Men» sowie das «Drama» nach Schiller sorgten für arg strapazierte Lachmuskeln bei den Zuschauerinnen und Zuschauern und machten klar, dass Opposition ohne Gewalt und Geschrei möglich ist. (Zürcher Unterländer, Annemarie Chiabotti)
Rümlang wird sich dem Diktat eines ausgebauten Flughafens mit Pistenverlängerung nicht beugen!
Wer einen prominenten Platz hat für den Hut und ihn eine Zeit lang bei sich aufnehmen möchte, melde sich bei RIGEL28!
RIGEL28! feiert das JA zur Flughafeninitiative am 27. November 2008. Als einzige Gemeinde des Bezirks Dielsdorf nimmt Rümlang die Initiative an. Es reicht aber nicht: die Initiative wird abgelehnt. Der Einsatz für ein Rümlang ohne Pistenverlängerung geht weiter.